
Aufbereitung der Ausgangsrohstoffe

Herstellung der Tensid-Chargen im IASP-Labor

TiNasid-Versuchsmusterprobe (trocken)

TiNasid-Versuchsmusterprobe (Anwendungslösung)
TiNasid®
Spezialtenside auf Basis tierischer Nebenprodukte
Ziel des laufenden Forschungsvorhabens (Laufzeit: 01.02.2011-31.07.2013) ist es, neue native Tenside auf Basis von biogenen Reststoffen – hauptsächlich tierischen Nebenprodukten – zu entwickeln. Die Arbeiten knüpfen direkt an die Ergebnisse eines Vorlaufforschungsprojektes zum Thema an, welches 2009 abgeschlossen wurde.
Die Tenside sollen insbesondere für die Anwendung bei der biologischen Bodensanierung und als Dispersionsmittel für die Gewässersanierung formuliert werden. Der Aufbau der Tenside aus verknüpften Fetten/Fettsäuren und Peptiden/Aminosäuren tierischer Herkunft zu einem definierten Gemisch soll über die Benetzungs- und Dispersionseigenschaften hinaus auch einen 100%igen schnellen biologischen Abbau garantieren. Die Tenside dürfen keine toxischen Eigenschaften haben – im Gegensatz zu einigen petrochemischen Vergleichstensiden. Es soll ein vermarktungsfähiges, tensidbasiertes Produkt entwickelt werden, wofür es ein spezielles Herstellungsverfahren und genaue Anwendungsempfehlungen für den Kunden gibt.
Dieses Spezialtensid – TiNasid® – wird entwickelt vom Institut für Agrar- und Stadtökologische Projekte an der Humboldt-Universität zu Berlin (IASP) und seinem Trägerverein, dem Verein zur Förderung agrar- und stadtökologischer Projekte e.V. (A.S.P.).
Das IASP hat sich den Produktnamen – TiNasid® – als Markennamen schützen lassen. Das Produkt ist in seiner Zusammensetzung, mit seinen speziellen Eigenschaften und dem Herstellungsverfahren ebenfalls beim Patentamt zum Schutz angemeldet.

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